Freisprechungsfeier in Niederbayern
86 junge Gärtnerinnen und Gärtner freuen sich über Abschluss

Die Absolventinnen und Absolventen sowie die Ehrengäste stellen sich zum Gruppenfoto auf.Zoombild vorhanden

© Stephanie Völlner

86 junge Gärtnerinnen und Gärtner sowie Werkerinnen und Werker im Gartenbau der Fachrichtungen Zierpflanzenbau, Gemüsebau, Staudengärtnerei sowie Garten- und Landschaftsbau haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt. Die jungen Fachkräfte erhielten im Rahmen der Freisprechungsfeier am 26. Juli 2022 am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn ihre Zeugnisse und wurden als Mitglieder des gärtnerischen Berufsstandes aufgenommen.

Rainer Petzi, stellvertretender Abteilungsleiter Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut (AELF), begrüßte die neuen niederbayerischen Gärtnerinnen und Gärtner sowie Werkerinnen und Werker im Gartenbau. Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf beglückwünschte sie dazu, dass sie sich „für einen der schönsten Berufe begeistern“, der es ermöglicht "Botschafter für die Natur zu werden". Dies sei angesichts der veränderten klimatischen Bedingungen wichtiger denn je. Die Gestaltung naturnaher Gärten und die Produktion regionaler und auch ökologischer Lebensmittel liegt nun in der Hand der Absolventen, die mit ihrer Berufswahl dadurch „voll im Trend“ liegen, so Graf, da die Bevölkerung für Themen wie Nachhaltigkeit, Regionalität und Biodiversität zunehmend sensibilisiert sei.

Ausbildung mit Engagement

Die Ausbildung der Fachkräfte wäre ohne aktive Ausbilder undenkbar. Monika Deubzer, Behördenleiterin am AELF Abensberg-Landshut, ehrte deshalb im Auftrag von Staatsministerin Michaela Kaniber zwei Persönlichkeiten, die sich um die Ausbildung im Gartenbau besonders verdient gemacht haben. Sabine Fink vom Gartenbaulehrbetrieb im BLWG Frontenhausen und Jörg Mildenberger von der Stadtgärtnerei Straubing wurden für ihr beeindruckendes Engagement für den Berufsstand ausgezeichnet.

Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen
Die Übergabe der Abschlusszeugnisse erfolgte durch die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse des Zierpflanzen-, Gemüse- und Garten- und Landschaftsbaus. Martin Schwarzer, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Gärtnereiverbandes besiegelte den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit, indem er die jungen Frauen und Männer nach guter alter Tradition offiziell von den Rechten und Pflichten der Ausbildungsjahre freisprach. Dr. Helmut Graf ehrte abschließend die Prüfungsbesten im Garten- und Landschaftsbau sowie im Produktionsgartenbau.
Porträt der Jahrgangsbesten Absolventinnen Franziska Gruber und Barbara Schwarzbauer.Zoombild vorhanden

Jahrgangsbeste © Stephanie Völlner

Den ersten Platz im Garten- und Landschaftsbau belegte mit einer „Traumnote“ von 1,1, Franziska Gruber, die ihre Ausbildung im Landkreis Kelheim absolvierte. Die Plätze zwei bis drei gingen an Leon Stöckl aus dem Landkreis Straubing-Bogen und Elias Enzbrunner aus dem Landkreis Landshut. Der beste Werker im Garten- und Landschaftsbau war Alexander Preusche aus dem Landkreis Straubing-Bogen, der beste Werker im Produktionsgartenbau ist Simon Heigl aus dem Landkreis Deggendorf. Im Produktionsgartenbau erzielte Barbara Schwarzbauer, deren Ausbildungsbetrieb im Landkreis Passau liegt, mit einer Abschlussnote von 1,4 das beste Ergebnis, gefolgt von Johanna Wagner aus demselben Landkreis. Der dritte Platz ging an Florian Lenhard und damit in den Landkreis Straubing-Bogen.
Für Ihre hervorragenden Leistungen erhielten die beiden Jahrgangsbesten Franziska Gruber und Barbara Schwarzbauer eine besondere Auszeichnung.
Wir wünschen allen neuen Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs 2022 viel Erfolg und viel Freude in ihrem Beruf!