Aus- und Fortbildung in der Hauswirtschaft

Junge Frau schneidet Gemüse

Die Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/-in beginnt mit einem Berufsgrundschuljahr. Die weitere Ausbildung erfolgt entweder in einem hauswirtschaftlichen Betrieb oder an einer Berufsfachschule für Hauswirtschaft.
Wer keinen Hauptschulabschluss hat oder seine Vollzeitschulpflicht an einer Förderschule erfüllt hat, kann sich zum Fachpraktiker Hauswirtschaft ausbilden lassen.

Bildungsberatung

Unser Amt unterstützt Auszubildende und Ausbildungsbetriebe bei allen Fragen der hauswirtschaftlichen Aus- und Fortbildung. Wir arbeiten mit der Regierung von Niederbayern zusammen, die für den hoheitlichen Vollzug der Berufsbildung zuständig ist.  

Regierung von Niederbayern, Sachgebiet 61 Externer Link

Ansprechpartnerin

Monika Wimmer
AELF Abensberg-Landshut
Klötzlmüllerstraße 3
84034 Landshut
Telefon: 0871 603-1212
Fax: 0871 603-1999
E-Mail: poststelle@aelf-al.bayern.de

Meldungen

Ausbildung in der Hauswirtschaft
Perspektivenreich und systemrelevant

Wirkte das Image des Berufsbildes Hauswirtschaft früher manchmal angestaubt, hat es sich inzwischen deutlich gewandelt und ist heute attraktiv, perspektivenreich und auch systemrelevant! Was in der Vergangenheit fast ausschließlich privat geleistet wurde, wird heute immer häufiger in professionelle Hände gelegt. "Die Hauswirtschaft erlebt derzeit einen Aufschwung und eine große Nachfrage, der die ausgebildeten Fachkräfte kaum nachkommen“, betont Monika Wimmer, Beraterin zu Bildungsfragen in der Hauswirtschaft. 

Aufstiegsmöglichkeiten
So eröffnet die Ausbildung in der Hauswirtschaft zudem viele Aufstiegsmöglichkeiten, z. B. zur Dorfhelferin, zur Meisterin in der Hauswirtschaft, zur Betriebswirtin für das Ernährungs- und Versorgungsmanagement, zur Fachlehrerin. Der "Karriere mit Lehre" steht nichts im Wege!

"Dies sind jedoch nicht nur Ausbildungs- und Fortbildungsberufe für Mädchen bzw. junge Frauen, wie man landläufig meinen möchte, es sind immer wieder junge Männer dabei, die sehr geschickt und begeistert in der hauswirtschaftlichen Berufsbildung mitmischen", sagt Wimmer.

Beratungsgespräche

Am Tag der beruflichen Orientierung an der Johann-Turmair-Realschule im April 2022 führte sie zusammen mit den beiden Fachlehreranwärterinnen Veronika Niebler und Helene Priller viele Beratungsgespräche mit interessierten Jugendlichen und auch deren Eltern. Es sieht also gut aus mit den Berufen in der Hauswirtschaft: vielfältig, attraktiv und zukunftssicher!

Praktika

Interessierten Schülerinnen und Schüler der 8./9.Klassen wird empfohlen, sich für ein Praktikum in einem hauswirtschaftlichen Betrieb zu bewerben, um einen Eindruck von diesem vielfältigen, kreativen Beruf zu bekommen.