Versteigerung am 10. Februar 2022
Reisbacher Laubholzsubmission – ein toller Erfolg

Laubholzstämme liegen am Lagerplatz

Laubholz-Polter für die Submission

Zum 26. Mal fand der Laubholz-Meistgebotsverkauf in Reisbach-Neumühle statt. Wie auch schon im vergangenen Jahr als Submission mit schriftlicher Gebotsabgabe.

Nach der Auswertung der Gebote ist man mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Der teuerste Stamm brachte über 22.000 Euro für den Besitzer. Insgesamt wurden Laubhölzer im Wert von rund 275.000 Euro verkauft.

Teilnehmer

Die teilnehmenden Waldbesitzervereinigungen (WBV) Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Pfarrkirchen/Simbach, Regensburg-Nord, Vilshofen-Griesbach und Landshut sowie die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Aitrach-Isar-Vils hatten mit der Unterstützung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) auch heuer wieder eine attraktive Verkaufsplattform für Ihre Waldbesitzer geschaffen. Und die teilnehmenden Waldbesitzer waren sehr zufrieden: Sie konnten ihre Laubhölzer zu sehr guten Preisen vermarkten.

Die Submission

Zum Verkauf kamen insgesamt 567 Stämme mit einem Volumen von knapp 640 Festmeter (fm). Das waren rund 300 Festmeter mehr als im Vorjahr. Die Stämme waren von guter Qualität. Vor allem ein paar "fette" Eichenstämme mit teilweise über 7 fm pro Stamm wurden angeboten.
Zur Überraschung aller Beteiligten wurde aber nicht einer dieser großen Stämme die "Braut" - also der teuerste Stamm der Submission - sondern ein Bergahorn. Dieser wurde zum bemerkenswerten Festmeterpreis von 12.990 Euro verkauft. Er brachte somit rund 22.000 Euro für den Besitzer ein.
Baumstamm

Die "Braut"
Foto: WBV Reisbach

Holzarten und Durchschnittspreise

Der Durchschnittspreis liegt bei beachtlichen 420 Euro pro Festmeter. Das liegt knapp 120 €/fm über dem Durchschnittspreis vom Vorjahr und über 170 €/fm über dem Durchschnittspreis aus dem Jahr 2020. Die Holzmenge verteilte sich auf 16 verschiedene Holzarten.

Die Eiche war die häufigste Baumart. Es wurden 492 fm zum Durchschnittspreis von 425 €/fm verkauft, im Jahr 2021 lediglich 328 €/fm. Des Weiteren konnten folgende Durchschnittspreise erzielt werden: Roteiche 226 €/fm, Feldahorn 317 €/fm, Spitzahorn 245 €/fm, Bergahorn 1.117 €/fm, Ulme 679 €/fm, Kirsche 241 €/fm, Nuss 554 €/fm, Robinie 246 €/fm, Buche 181 €/fm, Hainbuche 101 €/fm, Birke 178 €/fm, Esche 214 €/fm, Erle 143 €/fm, Linde 161 €/fm, Apfel 328 €/fm.

Weitere Informationen

Waldbesitzer, die Laubhölzer zur nächsten Versteigerung bringen wollen, sollen sich bitte rechtzeitig bei ihrer Waldbesitzervereinigung (WBV) oder Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) melden.